150 Jahre Sängervereinigung 1866

1. Festkonzert

“Festgesang an die Künstler”

Sonntag, 17.04.2016

Chor Kirche 2016

 Festkonzert der Sängervereinigung 1866 Essen Burgaltendorf

 

Die Sängervereinigung 1866 Essen Burgaltendorf veranstaltet am 17.04.2016 um 16.00 Uhr ein Festkonzert in der Herz Jesu Kirche zu Burgaltendorf. Anlass ist das 150jährige Jubiläum des Chores. Die Zuhörer dürfen ein von Chordirektor Axel Quast zusammengestelltes, anspruchvolles und abwechslungsreiches Programm erwarten. Axel Quast übernahm im Jahre 2012 den Chor und führt seitdem die Arbeit seiner Vorgänger erfolgreich weiter.

Mit Gereon Georg an der Orgel begleitet, erklingt zu Beginn des Konzertes vom Chor „Er wird herrschen“ von Willi Giesen. Gereon Georg studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln, ergänzt durch verschiedene Meisterkurse, Orgel, Klavier und Chor- und Orchesterleitung. Er wird wie, schon öfters, ein einfühlsamer Begleiter des Chores sein, sowie

als Solist mit der Toccata G-Dur von Théodore Dubois zu hören sein. Als Orchester-begleitung konnte das „collegium musicale“ unter Leitung von Joachim Galemann gewonnen werden. Das collegium musicale ist ein Laienorchester, das 1979 von ehemaligen Mitgliedern des Essener-Jugend-Symphonie-Orchesters zunächst als Streicher-Ensemble gegründet wurde, sich aber bald zu einem Orchester mit symphonischer Besetzung entwickelt hat, das seit 1987 unter Leitung von Joachim Galemann und Johannes Krauledat musiziert.

Joachim Galemann erhielt Geigenunterricht von Günther Vollmer, dem damaligen 1. Konzertmeister der Essener Philharmoniker. An der Folkwang Musikschule setzte er diesen Unterricht bei Helmuth Hoever fort. Lange Zeit spielte er im Essener-Jugend-Symphonie-Orchester unter Leitung von Wolfgang Erpenbeck, zuletzt auch als Konzertmeister. Nach seinem Abitur studierte er an der Folkwang Universität der Künste in Essen Schulmusik mit Hauptfach Violine bei Prof. Adolphe Mandeau sowie katholische Theologie an der Ruhr-Universität in Bochum. Seit 1993 unterrichtet er am Erzbischöflichen St.-Anna-Gymnasium in Wuppertal. Unter anderem in „Landerkennung“ von Edward Grieg, sicherlich eines der populärsten werke für Männerchor und Orchester und im hymnischen „Jerusalem“, bei dem genauso wie in „Landerkennung“ ein Basssolo erklingen wird, werden wir uns vom Können des Orchesters überzeugen können.

Solist des Abends, u.a. zu hören im Ave Maria von Bach / Gounod oder O Isis und Osiris lenke (Zauberflöte) von Wolfgang Amadeus Mozart, ist Marcel Rosca. Rosca stammt aus Bukarest (Rumänien). Dort studierte er Gesang, Klavier und Schauspiel. Daneben war er aktiver Sportschütze und gewann mehrere Wettbewerbe. 1968 bekam er bei den Olympischen Spielen in Mexiko die Silbermedaille.

Seine Sängerkarriere begann er in den Sparten Musical, Operette und Spielfilm. Später wechselte er zur Oper und sang an der Staatsoper in Bukarest. Seine internationalen Gastspiele führten ihn nach Russland, Korea, Kuba, China, Spanien, Italien, Argentinien. In Deutschland machte er sich einen Namen an der Deutschen Staatsoper Berlin, aber auch in Hamburg und Stuttgart. 

Heute lebt Marcel Rosca in Essen und singt am Aalto-Theater. 2008 erhielt er nach der Tannhäuser-Premiere den Ehrentitel 'Kammersänger' für seine besonderen Verdienste auf der Bühne.

Aber auch der a-capella-Gesang ist in einem Block vertreten, in dem es um das Thema „Berge, bzw. Gebirge“ geht, u.a. Ave Maria der Berge von Otto Groll (Tenorsolo Bernd Janning) oder Signore delle cime von Guiseppe di Marci.

Der Chor beendet das Festkonzert mit „Festgesang an die Künstler“. Der Festgesang an die Künstler nach Schillers Gedicht, ist ein weltliches Chorwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy für Männerchor und Orchester. Als Textvorlage diente das Gedicht „Die Künstler“ von Friedrich Schiller. Die Musik ist in dieser Komposition mehrheitlich Dienerin des Textes, nur seltene Ausnahmen durchbrechen das rhytmische Fortschreiten von Vokal- und Instrumentalstimmen. Der festliche Charakter des Stückes wird allein schon durch die Orchesterbesetzung verstärkt und schaukelt sich speziell gegen Schluss hin durch den hymnischen Männerchor auf. Das Publikum darf etwas Besonderes erwarten. Etwas Besonderes ist auch die Festschrift, die dem Publikum am Konzertnachmittag überreicht wird.

(Bericht von Ferdinand Kexel)

Chor und Solist
Mitwirkende 2016
Ehrung Rosca
Ehrung
Ehrung Gereon Ehrung Galemann
Ehrung Quast. Dankesrede Unteregge