Konzertreise 1988 Gardasee

Höhepunkte:

  • Gestaltung der hl. Messe am Sonntag in der Kathedrale von Riva und das anschließende kleine geistliche Konzert
  • Deutscher Soldatenfriedhof in Costernano
  • Kl. Konzert in der Marien-Wallfahrtskirche „Madonna del Frasino“
  • Konzert im Kongresszentrum von Riva mit dem Trentiner Bergsteigerchor „Cimo D`oro“ aus dem Ledrotal
  • Verona; Limone
  • Gardaseerundfahrt
  • Dolomitenrundfahrt
  • uvm.

 

Zeitungsbericht:

Die erste Aufgabe der 60 Sänger war die Gestaltung der hl. Messe am Sonntag in der imposanten Kathedrale von Riva und das anschließende kleine geistliche Konzert. Die Leitung hatte hier Norbert von der Gathen, der Vize-Dirigent des Chores, der den Chor zu einer überragenden Leistung führte.

Ebenfalls dirigierte er den Chor auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Costermano. Dieses Gedenksingen war keine leichte Aufgabe, denn die Ergriffenheit überwältigte doch manchen Sänger bei seinem Vortag. Am Montag abend traf dann der Chorleiter mit seiner Frau ein. Durch Konzertverpflichtungen konnte Musikdirektor Gerd Sorg erst drei Tage später nachreisen. Unter seiner Leitung sang der Chor in der berühmten Marien-Wallfahrtskirche „Madonna del Frasino“ ein 45minutiges Programm (u.a. das „Ave Maria“ von Gerd Sorg) und zeigte, dass die Sängervereinigung 1866 Essen-Burgaltendorf zu den leistungsstärksten Chören im Ruhrgebiet gehört
.

gardasee103

Höhepunkt der Konzertreise sollte ein Gemeinschaftskonzert mit einem Südtiroler Männerchor werden. Hierzu hatte Günter Titsch den Trentiner Bergsteigerchor „Cimo D`oro“ aus dem Ledrotal verpflichtet. Der guten Vorarbeit von Günter Titsch und seinen Mitarbeitern in Riva war es zu verdanken, dass beide Chöre vor ca. 750 Zuhörern konzertieren durften. Das breit gefächerte, gut vorbereitete Programm der Sängervereinigung 1866 Essen-Burgaltendorf, u.a. mit Kompositionen ihres Chorleiters Gerd Sorg, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und fand Lob und Anerkennung. Der Titel „Meisterchor des SB von NRW“, den die Sängervereinigung dreimal in Folge verliehen bekam, wurde durch die Leistung des Chores an diesem Abend nachhaltig unter Beweis gestellt.

Was der mitwirkende Bergsteiger „Cimo D`oro“ bot, löste Erstaunen und Bewunderung aus. Unter der Leitung von Renzo Bartoli sang der Chor, natürlich auswendig, Lieder seiner Heimat. Äußerst spannungsvoll, bedingt durch eine perfekte Atemtechnik, entwickelten die Sänger jedes Stück zu einem klanglichen Erlebnis. Ohne Verständigungsprobe sangen beide Chöre unter der Leitung von Gerd Sorg deutsch und italienisch das „Gebet im Gebirge“ im Satz von Heinrich Poos so homogen, als ob sie schon mehrmals gemeinsam gesungen hätten. Krönender Abschluss eines Konzertes, das unvergessen bleibt!

Es versteht sich von selbst, dass neben den musikalischen Verpflichtungen viele Ausflugsfahrten unternommen wurden. (Verona, Gardaseerundfahrt, Dolomiten u.a.) In den Freizeiten konnte man sich mit den Gepflogenheiten des Landes vertraut machen, oder auch nur den herrlichen Sonnenschein, den Blick auf den Gardasee und auf die majestätischen Berge genießen. Hervorragend organisiert wurde diese Reise für alle Teilnehmer zum unvergesslichen Erlebnis!