Jubiläumschorreise der Sängervereinigung 1866 Essen Burgaltendorf

_1011617 (1)
Als weiteren Höhepunkt des Jubiläumsjahres 150 Jahre Sängervereinigung 1866 Essen Burgaltendorf unternahm der Chor eine Reise an Mosel und Saar. Vom 28. bis 30. Oktober wurde dort ein abwechslungsreiches Programm abgespult. Quartier nahmen die 80 Reisenden, Sänger und ihre Gattinnen, in Ayl und in Saarburg .Der Nachmittag des ersten Tages war ausgefüllt mit einer Stadtrundfahrt in der „Bimmelbahn“ durch Trier und einem kleinen Bummel durch die Stadt. Danach ging es nach Ayl zum Weingut Margarethenhof. In einem wunderbaren Ambiente bei einem deftigen regionalen Winzerbuffet und leckerem Wein verbrachte man einen gemütlichen Abend. Gelegenheit zum Gesang nahm der Chor natürlich auch gerne wahr und durchforstete sein reichhaltiges Repertoire. Nach einem Absacker im Hotel endete ein schöner Tag.

Am nächsten Morgen besuchte man Mettlach, den Stammsitz von Villeroy und Boch. Shopping oder ein kleiner Spaziergang war hier angesagt. Weiter ging es hoch hinauf über die Saarschleife, ein grandioser Ausblick. Der Chor lies es sich nicht nehmen, bei strahlendem Wetter, Gottes schöne Welt zu preisen. Also erklang hoch über der Saar das Lied „O, wie schön ist deine Welt“.

Am Nachmittag ging es wieder nach Trier, dieses Mal zur Mitgestaltung der Vorabendmesse in der Liebfrauenbasilika, die direkt neben dem Dom liegt und auch mit diesem verbunden ist.

IMG_4471

Der Zelebrant stellte den Chor vor und erwähnte auch das Alter, 150 Jahre. Vor eben diesen 150 Jahren wurde hoch über Trier eine Mariensäule eingeweiht und man feierte auch hier ein Jubiläum. Da passte es auch ganz gut, dass der Chor zum Abschluss der Messe das wunderschöne lateinische Marienlied von Johann Schweitzer, „Sancta Maria“, sang.

In einer abenteuerlichen Fahrt durch den finsteren Wald ging es mit den Bussen zu einer Grillhütte, hoch über Ayl gelegen. Dort ein weiterer gemütlicher Abend mit leckerem Essen,

guten Getränken, Gesangs- und humoristischen Einlagen. Dem Chorleiter hatte man ein Klavier organisiert und er untermalte mit seinem Spiel das Programm. Nach einem tollen Abend ging es mit den Bussen zurück in die Quartiere.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Der Chor versammelte sich noch einmal im Weingut Margarethenhof und mit einem Gläschen Sekt, kredenzt vom Winzer, sowie einigen Liedern verabschiedete man sich von der schönen Saar. Die Heimfahrt ging über Bittburg, wo im Brauereiausschank „Im Simonbräu“ eine Mittagspause eingelegt wurde. Die meisten „Ruhries“ waren froh, dass es neben einem schmackhaften Imbiss auch endlich wieder, nach all dem Wein, ein leckeres „Pilsken“ gab. Dann ging es zurück nach Burgaltendorf.

 Natürlich fehlte es auch nicht an Lob und Dank für die beiden Organisatoren, Karl-Heinz Walta und Klaus Jakoby.

Es war eine tolle Chorfahrt.

 

(Bericht: Ferdinand Kexel, Fotos: Thomas Simon, Stephan Lachnicht)