Konzertreise 1997 Moskau u. St. Petersburg

 

Höhepunkte:

· Stadtrundfahrt: Roter Platz, Basiliuskathedrale, Kreml-Mauer, Lenin-Mauseleum, Kaufhaus GUM, Tverskaja, Neuer Arbat, Neujungfrauen-Kloster, Lenin-Stadion, Lomonossow-Universität u.a.m. 

· Rundgang über des Gelände des Kreml, des historischen Zentrums der russischen Hauptstadt und Innenbesichtigung einer der prächtigen Kreml-Kathedralen. 

· Fahrt mit der Moskauer Metro, in deren Verlauf die schönsten Metro Stationen besichtigt werden.

· Freilicht-Architekturmuseum Kolomenskoje vermittelt einen Eindruck.

· St. Petersburg Stadtrundfahrt: Schloßplatz, Winterpalast, Alexandersäule, Dekabristenplatz, Standbild Peter des 1., Admiralität, Isaaks-Kathedrale, Newskij-Prospekt, Kasaner Kathedrale, Smolnyj-Ensemble, Marsfeld, Platz der Künste u.a.m. 

· Eremitage-Museum im Winterpalast

· Alexander-Newskij-Kloster mit Besichtigung der Museumsfriedhöfe.

 

Zeitungsbericht:

 

Eine Demonstration für künstlerischen Chorgesang war die einwöchige Konzertreise der Sängervereinigung 1866 Essen-Burgaltendorf nach Russland.

Erste Station war die russische Weltmetropole Moskau. Hier bekam der Chor im Rahmen der Kreml-Besichtigung die Erlaubnis, in der „Maria-Himmelfahrt-Kathedrale“ zu singen. Touristen aus der ganzen Welt, aber auch viele russische Gläubige mit brennenden Kerzen in den Händen lauschten andächtig dem Gesang
Moskau102

.

Mit dem Nachtexpress ging es dann zur zweiten Station der Reise nach St. Petersburg.

In der vollbesetzten Kathedrale of Notre Dame de Lourdes wurde in Russisch und Deutsch eine heilige Messe zelebriert, zu der der Chor liturgische Gesänge aufführte.

Zum musikalischen Höhepunkt und zu einem nachhaltigen künstlerischen Ereignis sollte dann das abschließende Konzert in Pushkin (ca. 30 km von Petersburg entfernt) werden. Im Rahmen eines Festivals zu Ehren des russischen Poeten Alexander Pushkin veranstaltete der Chor gemeinsam mit dem Kammerchor „Petersburger Serenaden“ im vollbesetzten Saal einer Kathedrale ein Chorkonzert. Den russischen Kammerchor hatte man 1995 bei einem internationalen Chorwettbewerb in Zwickau kennen- und schätzen gelernt. Seitdem wurde der Kontakt zwischen Chorleiter Gerd Sorg und der Dirigentin Olga Zakharova aufrecht erhalten. Wohlwissend über den Stellenwert der russischen Chormusik und die Erwartungshaltung der Zuhörer hatte Gerd Sorg im ersten Teil Literatur ausgewählt, die zum einen die Leistungsansprüche seines Chores zum Ausdruck brachte, wie auch die breite Palette der anspruchsvollen Chormusik schlechthin verdeutlichte.

Nach Gerd Sorgs „Missa classica“, mit der überragenden Sopranistin Ulrike Janning, sowie dem aufmerksamen begleitenden Pianisten Bernd Kulla, bekamen die Ausführenden minutenlangen Beifall. Den zweiten Teil gestaltete dann der Kammerchor „Petersburger Serenaden“. Was die 25 Sänger / innen boten, war internationale Spitzenklasse. 1999 wird der Kammerchor „Petersburger Serenaden“ zu Gast in Essen sein.