Chorreise 1977 USA

Höhepunkte:

  • Stadtrundfahrten durch New York, Chicago, Besichtigungen des Wisconsin Rivers, des Mississippi
  • Jubiläumskonzertes der „Schiller-Liedertafel 1877“
  • Konzert beim New Yorker „Liederkranz“
  • Messe in der St. Hilary-Kirche in Chicago
  • „Wiener Abend“ mitgestaltete, der von der „Milwaukee Liedertafel“ im Wisconsin-Club
  • Zeitungsbericht:
  • „Ein unvergessliches Erlebnis“, schwärmten die 62 Chormitglieder der Sängervereinigung 1866 Essen-Burgaltendorf, als sie von einer knapp zweiwöchigen Konzertreise in die USA nach Hause zurückkehrten. Beeindruckt waren die Sänger, die zahlreiche Konzerte in New York, Chicago und Milwaukee gaben und sich das Ziel gesetzt hatten, in kultureller Hinsicht etwas Besonderes zu leisten, von der spontanen Herzlichkeit, mit der sie von ihren amerikanischen Gastgebern aufgenommen wurden.usa2

    Erste Station der Reise war ein Konzert vor geladenen Gästen beim New Yorker „Liederkranz“. Die Gastgeber lobten besonders die Disziplin der Burgaltendorfer Sänger, die aus ihrem Repertoire einige Chorwerke und vor allem Volkslieder sangen.

    Begeistert empfangen wurde der Essener Chor auch in Chicago, wo er noch am folgenden Abend den zweiten Teil des Jubiläumskonzertes der „Schiller-Liedertafel 1877“ mitgestaltete. Auch hier waren es wieder die Volkslieder, die vor allem „ankamen“. Die Sänger steigerten sich von Vortrag zu Vortrag. Generalkonsul und Konsul der Bundesrepublik beglückwünschten den Chor zu seinem Erfolg.

    Nächster Programmpunkt war die Gestaltung einer Messe in der St. Hilary-Kirche in Chicago, dem ein Konzert am gleichen Orte folgte. Das ruhige und souveräne Dirigat vom Musikdirektor Gerd Sorg bewirkte, dass die bereits reichlich strapazierten Burgaltendorfer Sänger über sich selbst hinauswuchsen. Besonders das „Vater unser“ von Arnold Kempkens, das die Sänger am Schluss des Non-Stop-Mammutkonzertes vortrugen, wurde so hervorragend gesungen, dass die Konzertbesucher des Lobes voll waren. Unvergesslich bleiben werden den Burgaltendorfern nicht nur die gelungenen Konzertauftritte sondern die zahlreicher Eindrücke, die sie während der Reise gewannen. So bot das Programm Stadtrundfahrten durch New York, Chicago, Besichtigungen des Wisconsin Rivers, des Mississippi, mehrerer Brauereien und Museen und einen Besuch im Botanischen Garten von Milwaukee.

    Letzte Station der Reise war die Stadt Milwaukee, wo der Essener Chor einen „Wiener Abend“ mitgestaltete, der von der „Milwaukee Liedertafel“ im Wisconsin-Club veranstaltet wurde. Bis spät in die Nacht hinein wurde gesungen und getanzt. Mit dem Lied „Morgenrot“ von Willy Sendt traten die „Liedertafel“ und die Sängervereinigung gemeinsam auf.

    Noch kurz vor dem Abflug in die Heimat gab der Chor auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen sein letztes Konzert. Mit einigen Volksliedern vertrieben die Sänger sich und den übrigen auf ihre Maschine wartenden Fluggäste die Langeweile.